Plenarsaalrede zur Initiative ‚Europäische Hochschulen‘

In meiner Plenarsaalrede zum Bericht „Eine neue Zukunftsstrategie für die Allianzen der Initiative ‚Europäische Hochschulen‘“ (A10-0135/2025) mache ich deutlich: Forschung ist ein Grundpfeiler für Fortschritt, Wohlstand und Innovation – nicht nur für uns Europäerinnen und Europäer, sondern für alle Menschen weltweit. Forschung braucht freie Entfaltung, nicht kleinteilige politische Kontrolle oder bürokratische Hürden.

Ich begrüße daher insbesondere, dass in unserem Parlament endlich der Fokus darauf gelegt wird, forschende Hochschulen europaweit zu vernetzen und voneinander lernen zu lassen. Statt politischer Einflussnahme und Überregulierung brauchen diese Hochschulallianzen einen stabilen, unterstützenden Rahmen – vergleichbar mit einem schützenden Treibhaus für junge Pflanzen. Wenn wir Forscherinnen und Forschern Freiheit geben und ihnen zugleich eine verlässliche Förderung bieten, entstehen Innovationen zum Nutzen aller.

Der Erfolg der Europäischen Hochschulnetzwerke zeigt sich jetzt schon: Seit Start der Initiative haben sich viel mehr Allianzen als erwartet gegründet und erfolgreich etabliert, quer durch Nationalstaaten, Regionen und Hochschultypen. Das beweist, wie groß das Bedürfnis nach Zusammenarbeit über Grenzen hinweg ist. Gerade Hochschulen aus Regionen abseits der Metropolen profitieren von dieser Öffnung und bereichern die europäische Idee.