
Am 27. November 2025 habe ich gemeinsam mit einer Gruppe von Europaabgeordneten einen offenen Brief an den deutschen Außenminister Dr. Johann Wadephul verfasst und unterzeichnet. Darin fordern wir die Bundesregierung ausdrücklich dazu auf, ihren Einfluss gegenüber der israelischen Regierung zu nutzen, damit überfällige medizinische Hilfsgüter — finanziert durch die Europäische Union — umgehend an die Krankenhäuser im Gazastreifen geliefert werden können. Tausende Schwerverwundete warten dort auf lebensrettende, aber bislang unmöglich gemachte Operationen.
Besondere Dringlichkeit besteht angesichts der Tatsache, dass nur noch wenige Krankenhäuser funktionsfähig sind und unzählige Patientinnen und Patienten ohne chirurgische Versorgung mit Amputation, dauerhafter Behinderung oder gar dem Tod rechnen müssen.
Die Bereitstellung dieser Hilfsgüter ist ein Gebot der Humanität. Operationen vor Ort könnten viel Leid verhindern und würden zudem den Druck auf eine medizinische Evakuierung deutlich verringern. Ich hatte dies bereits in meiner Plenarsaalrede zur humanitären Lage im Gazastreifen und in Moin & Glück Auf! – Folge 25 thematisiert.
Der vollständige offene Brief an den Außenminister kann nachstehend eingesehen werden.